Alexander Gipp

Funktionen im Club
lizenzierter Übungsleiter und Vereinsmanager (ehrenamtlich wie auch hauptamtlich tätig)
gewählter erster Vorsitzender (ehrenamtlich)

im Club aktiv seit  1996
Gründungsmitglied Tausendfüßler Club Baden e.V.
Gründungsmitglied Tausendfüßler Club Rheinland-Pfalz e.V.

Jahrgang 1973
Wohnort Mannheim / Landau
Hobbys Brettspiele, lesen, Tischtennis, wandern, Pokémon-Go,
[private Homepage]

berufliches Profil

    Alexander Gipp, Jahrgang 1973,
    lebt in Mannheim, fühlt sich als Kurpfälzer.

Tanzlehrer seit 1992, für Kindertanz (3-14 Jahren), Gesellschaftstanz (Jugend, Erwachsene), Seniorentanz, Stepptanz, Rock´n´Roll, Salsa, Tango Argentino, Boogie, Swing, "Alte Tänze" und andere.

Im behinderten Sport seit 1996 tätig als Gruppenleiter in der Metropolregion Rhein-Neckar an Schulen, Förderschulen, Tagesförderstätten, Förderkindergärten, Kindergärten, Tanzschulen
und in Vereinen tätig.

Fachübungsleiter im Behinderten Sport mit zahlreichen Erfahrungen und Qualifikationen (Sport mit Menschen mit Wirbelsäulenschäden, mit geistiger Behinderung, mit psychischer Erkrankung, mit Diabetes, mit koronarer Erkrankung, mit Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, mit Menschen mit Demenz; Erfahrung mit blinden und gehörlosen Menschen und Menschen mit maschineller Beatmung).

Er unterrichtet jedes Alter (von 3 bis 90+), unabhängig der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit, leitet Mitmachdiscos und Mitmachshows - einfach tanzen.
Choreograf: Zahlreiche Show- und Mitmachtänze, sowie drei komplette Tanzshows.
Tätig als Dozent bei Aus- und Fortbildungen im deutschsprachigen Raum.

Autor des Buches "Tanzen mit Menschen mit Demenz" [klick]
und "einfach tanzen, - Lehrbuch und Lexikon der einfachen Tanzbewegungen" [klick]

 

 

Alexanders Meinung

Das Corona-Virus hinterlässt auch bei den Tausendfüßler seine Spuren: Minus 282 Mitglieder/Rehasportler im Jahr 2020 (Stand September 2020). Und das Jahr ist noch nicht zu Ende.

Wir versuchen mit allen Mitteln die Strukturen aufrechtzuerhalten um so bald wie möglich wieder an die Zahlen von Vor-Corona anknüpfen zu können, doch je länger die Einschränkungen dauern, desto schwieriger wird es.
Dabei hat der Club von einigen Seiten Solidarität erfahren. Der Tausendfüßler Club wird die Pandemie sicherlich überstehen, nur ist ungewiss in welcher Form und mit welchen Angeboten. Ob der Schwerpunkt weiterhin für Menschen mit einer geistigen Behinderung und Menschen mit Demenz liegen wird, ist ungewiss.
Ab Oktober wird es statistisch etwas bergauf gehen, da wir drei Gymnastikgruppen für Menschen mit orthopädischer Erkrankung in Graben-Neudorf von einem anderen Verein übernehmen, der seine Angebote einstellt.  Schaut man dann im Oktober auf die Zahlen, ist die Delle etwas kleiner. Aber das Angebot wird sich damit etwas verschoben haben. Hoffen wir, dass es dabei hilft die Größe und Kraft zu erhalten um während der Pandemie und danach möglichst viele Angebote für möglichst viele Menschen mit Demenz und Menschen mit geistiger Behinderung anbieten zu können.
Wehmütig denke ich an die vielen Auftritte und Begegnungen, die Projekte und Aktionen die wir seit Gründung realisieren konnten. Die Grenzen bzw. Begrenzungen für Menschen mit Behinderung die wir gemeinsam im Positiven reduzieren helfen konnten. Ich hoffe,  dass wir daran wieder anknüpfen können. In diesem Sinne: Danke an alle Mitglieder während der Pandemie, an alle Unterstützer im Kleinen wie im Großem.
Hier geht es zur Statistik [klick].

geschrieben am 18.09.2020 an die Landesregierung Baden-Württemberg
"

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin wütend. Sehr wütend.

Es gibt schon wieder eine Verordnung Sport, nach nur vier Tagen!
Ob das sein muss, mag ich nicht beurteilen, da ich sie noch nicht gelesen habe. Aber dass es keine Änderungsmitteilung gibt, fördert NICHT die Akzeptanz der Maßnahme.
Ich muss schon wieder die komplette Verordnung lesen und vergleichen.
DAS KANN NICHT SEIN. Das macht mich wütenden. Sie gehen mindestens Gedankenverloren mit der Ressource der vielen
ehrenamtlichen und hauptamtlichen Verantwortlichen im Sport um. Ich gehöre zu den ehrenamtlichen. Und ich bin ziemlich ausgebrannt. Und ich neige dazu Ihnen Gleichgültigkeit vorzuwerfen.
Die Pandemie fordert so vieles von uns und es scheint mir das wenigste zu sein, dass Sie für die Akzeptanz so schnell aufeinander folgenden Verordnungen tun können:
Eine Aufstellung was sich ändert.  Bei jeder Satzungsänderung sind wir als Verein dazu verpflichtet, das zu tun. Ohne Frage Sinnvoll.
Und ein zweiter Punkt, der mir von Anfang an auf der Seele brennt: Es ist schon lange überfällig die Texte allgemein verständlich zu gestalten,
für die Menschen, für das Volk, dass sich danach richten soll. Und wenn Sie Luft holen wollen um mir zu sagen /schreiben: Dass die Gesetzte/Verordnung juristisch einwandfrei sein müssen, so sage ich gleich: Es sind nicht die Juristen, die ihr Handeln danach ausrichten müssen, sondern wir Sportler, wir Vorstände, wir Menschen, wir das ganze Volk und nicht nur ein kleiner Teil davon der juristische Ausbildung durchlaufen hat. Der in der Lage ist, 3 Verweise in einem Satz zu erfassen und den Sinn darin versteht, wenn sich Aussagen ständig wiederholen und man Sätze zählen muss, weil sich eine Aussage nur oder eben nicht auf den dritten Satz im Abschnitt 4 bezieht. Wenn Sie möchten, dass man Ihre Regeln einhält, ist der erste Schritt diese so zu formulieren, dass derjenige der sie befolgen soll, auch versteht. Und übersichtlich darstellt. Einfache Sprache tut uns allen gut, nicht als ergänzende Maßnahme, sondern als Grundlage.
Ich hoffe sehr, dass diese Mail nicht irgendwo abgelegt wird, sondern der Hilferuf darin gehört wird. Sehr gerne bin ich bereit für einen Dialog.
Meine Wut ist groß, es liegt auch an Ihnen, diese Wut in etwas Konstruktives zu lenken.
mit freundlichen Grüßen - alexander gipp
"

  1. Tanzen = Bewegen auf Musik oder Rhythmus.

  2. Jeder der sich bewegen kann, kann auch tanzen

  3. Bewegen auf Musik tut zweifach gut:

    1. Musik tut gut

    2. Bewegung tut gut (Grundbedürfnis des Menschen).

  4. Tanzen und Musik sind Kultur. Kultur ist wandelbar.

    Kultur ist eine von Menschen geschaffene Ausdrucksform. Es gibt eine Vielzahl von Kulturen. Sie werden von einer Gruppe (Kulturkreis) angewendet, konsumiert und weiterentwickelt. Kultur ist in ihrem Wesen wandelbar, der Wandel wird überwiegend von nachfolgenden Generationen ausgelöst um sich neuen Lebensumständen anzupassen oder um sich von anderen Generationen oder Kulturkreisen abzugrenzen.

  5. Es gibt kein falsches Tanzen!
    Tanzen unterliegt ästhetischen Ansprüchen die von Kulturkreisen und Zeitgeist geprägt wird (beides ist wandelbar) und von einem bestimmten Personenkreis oder Organisation definiert wird, sie beanspruchen eine Deutungshoheit. Abweichungen bewerten sie als falsches Tanzen. Tatsächlich gibt es aber kein falsches Tanzen im Wesen, sondern nur das nicht ausführen von Vorgaben.
    Selbst eine Namensgebung garantiert nicht zwangsläufig eine bestimmte Ausführungsform: Samba wird in Europa deutlich langsamer getanzt wie in Brasilien. Bei Salsa kommt ursprünglich der Bewegungsimpuls aus der Hüfte, heute gibt es Kulturkreise die sich Salsa über ein Schrittsystem erschließen. Auf langsame Walzermusik gibt es verschiedene Bewegungsformen. Sogar eine scheinbare spezifische Namensgebung wie "Tango Argentino" in Abgrenzung zu "Tango" bietet noch ein sehr breites Spektrum an Bewegungsvariationen.
    Es gibt noch unzählige andere Beispiele, die nicht nur den Gesellschaftstanz betreffen. Auch im Ballett, Westerntanz, Aerobic, Jazztanz, Rock'n'Roll und in den vielen anderen Tanzformen wechseln ästhetische Anforderungen.
    Hält man sich nicht an die Vorgaben, können Subkulturen entstehen oder Neues. So geschehen bei zahlreichen Tänzen auf Swingmusik oder dem Cha-Cha-Cha, der erst um 1948 als Modetanz entwickelt wurde und bis heute Bestand hat.

  6. Die psychischen und physischen positiven Auswirkungen von Bewegung auf Musik finden auch dann statt, wenn man ästhetische Vorgaben wie im Takt tanzen nicht umsetzt.

  1. Tanzen ist so alt wie die Menschheit.

  2. Tanzen ist ein Urtrieb und findet überall auf der Welt statt, wo es Menschen gibt (seltene Ausnahme sind Kulturkreise deren religiöse Prägung tanzen verbietet).

  3. Tanzen ist vielseitig und facettenreich. Ein Tanzangebot kann entweder den Menschen oder den Tanz/Musik in den Mittelpunkt stellen.

    1. Stellt man den Mensch in den Mittelpunkt, werden Tänze und Bewegungen an die Anwender angepasst. Es ist möglich, ein niederschwelliges Angebot zu offerieren, im Sinne von einfach umsetzbar und von jedermann nutzbar.

    2. Stellt man den Tanz in den Mittelpunkt, geht es darum, eine bestimmte Bewegungsform zu erreichen. Die Erfüllung kann zu hochkomplexen Bewegungen führen, bis zum Spezialistentum, bei dem ein intensiver Trainingsaufwand nötig ist.

Für Anregungen und Diskussion stehe ich gerne zur Verfügung [Mail].  (Auszug aus dem Buch "einfach Tanzen" [klick])

Bilder von Alexander

Die Aufstellung ist noch in Arbeit. 

06.03.2021 Osterei-Foto-Aktion [klick]
16.02.2021 Rosenmontag, Tausendfüßler-Online-Fasching [klick]
04.05.2020 beim Online-Tanzen  [klick]
03.10.2001 beim Jubiläum 5 Jahre Tausendfüßler [klick]
03.10.2020 bei der Party-Disco [klick]
04.07.2019 bei Sport und Spiel am Wasserturm
08.07.2018 bei Sport und Spiel am Wasserturm
05.05.2018 bei der Party-Disco Frühling [klick]
03.10.2017 bei der Party-Disco [klick]
16.07.2017 bei Sport und Spiel am Wasserturm - Auftritt
03.10.2016 beim Jubiläum 20 Jahre Tausendfüßler [klick]
17.07.2016 bei Sport und Spiel am Wasserturm Mannheim
19.07.2015 bei Sport- und Spiel am Wasserturm [klick]
03.10.2014 bei der Party-Disco, Vampir-Mitmach-Show  [klick]
27.07.2014 bei Sport und Spiel am Wasserturm [klick]
03.10.2013 bei der Party-Disco [klick]
15.07.2012 bei Sport und Spiel am Wasserturm [klick]
03.10.2011 beim Jubiläum 15 Jahre Tausendfüßler Club [klick]
17.07.2011 bei Sport und Spiel am Wasserturm Mannheim [klick]
17.07.2010 bei Mission Olympics in Mannheim
03.10.2009 bei der Party-Disco [klick]
19.07.2009 bei Sport und Spiel am Wasserturm [klick]
20.07.2008 bei Sport und Spiel am Wasserturm  [klick]
22.07.2007 bei Sport und Spiel am Wasserturm, Mannheim [klick]
03.10.2006 beim Jubiläum 10 Jahre Tausendfüßler Club [klick]
26.06.2005  bei Sport und Spiel am Wasserturm Mannheim [klick]
03.10.2004 bei der Jahresdisco [klick] 
25.07.2004 bei Sport und Spiel am Wasserturm [klick]
00.07.2003 bei Sport und Spiel am Wasserturm [klick]
03.10.2002 bei der Party-Disco in der Rheingoldhalle, Mannheim [klick]
23.06.2002 bei Sport und Spiel am Wasserturm [klick]
03.10.2001 beim Jubiläum 5 Jahre Tausendfüßler Club [klick]
19.07.2001 bei Sport und Spiel am Wasserturm [klick]
03.10.2000 bei der Party-Disco [klick]
23.07.2000 bei Sport und Spiel am Wasserturm [klick]
03.10.1999 bei der Party-Disco [klick]
25.07.1999 bei Sport und Spiel am Wasserturm [klick]
26.07.1998 bei Sport und Spiel am Wasserturm [klick]

Kinder Rock 'n' Roll Gruppe mit Alexander  [klick für mehr Bilder]

• Interview Vorstellung Alexander

Warum bist du im Club aktiv?
Als hauptamtliche Kraft verdiene ich im Club mein Geld. Als Ehrenamtlicher im Club kann ich meine vielseitigen Interessen ausleben. Er bietet mir die Möglichkeit, verschiedene Dinge zu probieren und Ideen zu realisieren.

Seit wann arbeitest du als hauptamtliche Kraft für die Tausendfüßler?
Seit Mai 2006, davor habe ich alles ehrenamtlich gemacht, das waren fast 10 Jahre.

Du hast gesagt, das der Club dir die Möglichkeit bietet Ideen zu realiseren, was für Ideen meinst du?
Och, da gibt es ganz viele kleine und große Ideen. Einfach mal auf der Homepage unter Projekte klicken. Ganz große Projekte sind der Faschingsumzug, die Shows, das Entwickeln des Konzeptes "Tanzen für Menschen mit Demenz", das Gestalten der Homepage, das Aufbauen von neuen Gruppen oder auch die Teilnahme an der Brettspielmeisterschaft.

Was ist das Besondere an der Arbeit als Übungsleiter?
Ich finde es toll mit Menschen zu arbeiten, Menschen zu fördern, ich bin gerne Lehrer und vermittel mein Wissen. Ich freue mich, wenn ich an Lernprozessen und Entwicklungen von Menschen teilhaben darf. Und die Bewegung in der Gruppe tut auch mir gut.

Was ist das Besondere an der Arbeit im Vorstand?
Die Arbeit im Vorstand ist mehr eine Verwaltungstätigkeit, eine Abwechslung zur Arbeit in den Gruppen. Als Vorstand achte ich darauf, dass sich die Vereinsarbeit im gesetzlichen Rahmen bewegt. Finanzplanung gehört dazu und man muss ein Ohr bei den Mitgliedern haben, um nicht an deren Bedürfnissen vorbei zu planen. Natürlich greifen wir Ideen und Wünsche von unseren Mitgliedern auf. Ich bin gerne im Vorstand, auch weil die Zusammenarbeit mit den anderen Vorstandsmitgliedern so gut klappt. Wir diskutieren viel, jede Meinung zählt, alle Ideen werden ernst genommen, das finde ich toll.

• Lizensen

  • Fachübungsleiter Rehasport für Menschen mit geistiger/psychischer Behinderung (1.B09.05.0117)
  • Fachübungsleiter Rehasport für Menschen mit Gliedmaßenschädigung (1.B09.01.0290)
  • Fachübungsleiter Rehasport für Menschen Koronarerkrankung (nicht mehr aktiv)
  • Vereinsmanager C (2991)